26.01.2026
Willkommen im Kirchenkreis - Pfarrerin Stephanie Spranger

 Von Löcknitz und Spree an die Werra

Treffurt und Schnellmannshausen. Mit einem festlichen Gottesdienst in der St.-Bonifatius-Kirche begann Pfarrerin Stephanie Spranger nun auch offiziell ihren Dienst in den Kirchengemeinden Treffurt und Schnellmannshausen. Superintendent Christian Beuchel nahm die Einführung am Sonntag vor einer voll besetzten Kirche vor. Viele Gemeindeglieder, Gäste aus Kirche und Kommune sowie ehrenamtlich Engagierte feierten gemeinsam den Beginn eines neuen Abschnitts in der Gemeindearbeit und damit das Ende der Vakanzzeit.

Dankbar überreichte der Vorsitzende des Treffurter Gemeindekirchenrates, Werner Kleinschmidt, zusammen mit Sigrid Köth ein Dankeschön an die bisher vertretenden Pfarrerinnen Silvia Frank und Sabine Münchow, die die Gemeinden verlässlich begleitet hatten.

„Ich freue mich sehr, dass mein Dienst nun begonnen hat und wir heute einen warmherzigen, festlichen und fröhlichen Gottesdienst erleben durften“, sagte Pfarrerin Spranger im Anschluss an die Einführung. Deren musikalische Gestaltung beim Kirchenchor unter der Leitung von Uta Knabe, dem Posaunenchor mit Dirk Dietzel und Eric Deisenroth an der Orgel lag.

Viele Besucherinnen und Besucher blieben nach dem Gottesdienst noch zum Empfang, wo sich bei einem Imbiss und anregenden Gesprächen die Freude über den Neuanfang deutlich zeigte. Auch Treffurts Bürgermeister Michael Reinz blieb und sprach der neuen Pfarrerin im Namen der Stadt ein herzliches Willkommen aus.


 „Wir gehen den Weg nicht allein.“

Pfarrerin Stephanie Spranger


Ein neuer Anfang an der Werra

Pfarrerin Spranger war bis Ende des vergangenen Jahres in der Gesamtkirchengemeinde an Löcknitz und Spree im östlichen Brandenburg tätig, wo sie ihr Vikariat und den Entsendungsdienst absolvierte. Gemeinsam mit ihrem Mann entschloss sie sich zu einem Neuanfang und fand diesen nun an der Werra.
„Im November habe ich mich den Gemeinden vorgestellt und mich sehr über die anschließende Stellenzusage gefreut. Anfang Januar sind wir hier angekommen“, berichtet sie.

Gemeinschaft leben und gestalten

Nun heißt es einander kennenzulernen. „Ich freue mich sehr darauf gemeinsam mit Ihnen Gemeinde zu gestalten und Leben zu teilen, zu entdecken, was Sie als Gemeinden geprägt hat, um einerseits Vertrautes und Bewährtes zu pflegen und bin andererseits auch gespannt, welche neuen Wege Gott für uns als Gemeinden bereithält“, unterstreicht sie im Gottesdienst. Sie ist eine Teamplayerin. Das Miteinander ist ihr sehr wichtig und das Wissen von Gott getragen zu werden.

Zuversicht ausstrahlen

„Wir gehen den Weg nicht allein“, unterstreicht sie nachdrücklich. Miteinander und Zuversicht finden Ausdruck in ihrer Predigt – sie betet die letzten drei Verse des Psalms 73 noch einmal mit der Gemeinde gemeinsam. Und auch das „Dennoch“ im Psalm findet seinen Raum in der Predigt: „Es ist nicht immer alles schön und leicht, dennoch ist Gott da.“ Mit dieser Gewissheit beginnt sie ihren Dienst in den Gemeinden und möchte diese Zuversicht mit ihnen gemeinsam in die Welt tragen – offen, zugewandt und mit großer Freude auf den gemeinsamen Weg.