12.11.2025
Offizieller Abschied eines Freundes
Der Präses des Partnerkirchenkreises Werra-Meißner war letztmalig in diesem Amt unterwegs
Das war kein einfacher Händedruck zwischen den beiden Präsides Jens Ritter und Ludger Arnold - das war eine echte freundschaftliche Umarmung. Da Ludger Arnold in dieser Legislatur in seinem Kirchenkreis nicht wieder zur Wahl angetreten ist, war dies Anfang November sein letzter offizieller Besuch einer Mühlhäuser Synode in dieser Funktion.
30 Jahre lang ist man miteinander unterwegs gewesen - Brücken wurden gebaut - echte Freundschaften sind entstanden.
"Diese Partnerschaft hat heutzutage einen Alleinstellungsmerkmal. So etwas gibt es nicht mehr!", betont Präses Arnold in seinem Grußwort. "Wir haben gleiche Ziele, sind offen voneinander zu lernen."

Und man habe die gleichen Herausforderungen. Auch in seinem Kirchenkreis stehe eine Gebäudekonzeption im Fokus. Man arbeite dort mit einem Ampelsystem. Nur noch 1/3 der Gebäude solle im Kirchenkreis Werra-Meißner noch Geld von der Landeskirche bekommen. "Was machen wir mit den Gebäuden?", fragt Ludger Arnold. Lassen Sie uns gemeinsam überlegen, wünscht er sich, das sei immer besser als allein. Und er wolle gern wiederkommen, als Gast, nur eben privat.
Dank kam von ihm kam auch für die differenzierte Müntzer-Darstellung im Gedenkjahr. Superintendent Christian Beuchel ist zu einem Vortrag vor Ort gewesen. "Ihr habt uns mal andere Traditionen gezeigt", freute sich Präses Arnold.
Und auch im Zusammenhang mit der Gemeindekirchenratswahl hatte er ein Wort, das er der Kreissynode mit auf den Weg gab: "Je kleiner die Gemeinden, desto höher ist die Wahlbeteiligung gewesen. Die Verbundenheit dort ist groß. Wir dürfen diese Menschen nicht verlieren."
Mit auf den Weg bekam er selbst vom Kirchenkreis eine schöne Präsentkiste mit allerlei lokalen Spezialitäten.
