Ohne Gott ist alles doof

Kinderbibeltag in Leinefelde

(re) 

Leinefelde-Dingelstädt. Unter dem Motto „Ohne Gott ist alles doof – mit David musikalisch unterwegs“ trafen sich Anfang Mai 7 Jungen und Mädchen zwischen Vorschul- und Teeniealter zum ersten gemeinsamen Kinderbibeltag in Leinfelde. Und es muss ihnen sehr viel Spaß gemacht haben, denn gleich nach dem Gottesdienst am Sonntag kam die Frage: „Wann machen wir das nochmal?“ Gemeinsam mit den Gemeindepädagoginnen Alexandra Kunze und Christiane Quellmalz machten sie sich auf Entdeckungstour zum Leben des späteren Königs David. Mit im Boot war auch die Gemeindepädagogin in Ausbildung Frau Hamann aus dem Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen.

„Kinderbibeltage waren früher schon einmal Tradition in Leinefelde. Frau Quellmalz und ich wollen sie gern wieder aufleben lassen“, erzählt Alexandra Kunze. Zudem war es ein erster Versuch etwas größeres Gemeinsames für die Kinder in diesem Bereich zu veranstalten.

Nach Kennenlern- und Icebreakerspielen wanderte die Gruppe auf dem Lebensweg Davids. An der ersten Station schauten sie auf den kleinen, oft unterschätzten Hirtenjungen, der unverhofft zum König gesalbt wurde. Gemeinsam überlegte man, was Menschen von außen sehen und was Gott wohl in ihm sah. Anschließend stieg die Lautstärke: David soll in der Geschichte mit seiner Musik König Saul beruhigen. Und natürlich probierten die Kinder mit Instrumenten aus, welche Wirkung Musik haben kann. Mit Erzähltheater und Davids Barfußpfad ging es weiter. Ganz mutige wanderten sogar blind hindurch und ließen sich von anderen führen. Davids besondere Beziehung zu Gott und sein Vertrauen in Gott spielten immer wieder eine wichtige Rolle.

Der Nachmittag war bunt und kreativ. „Die Kinder hatten die Möglichkeit Instrumente zu bauen, da entstand zum Beispiel aus Holz und Nägeln eine Harfe“, blickt Alexandra Kunze zurück. Andere bastelten Psalm 23 als Taschenpsalm in einer Streichholzschachtel oder Mut-Mach-Lichter für den Familien-Gottesdienst am Sonntag.

Hierfür überlegten die Kinder gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen Fürbitten, übten die erlernten Lieder mit Instrumenten und auch ein kleines Anspiel zu „David gegen Goliath“ als Klanggeschichte. Die Gemeinde erwartete ein lebendiger Sonntagsgottesdienst. Entsprechend viel gab es beim anschließenden Kirchenkaffee zu erzählen.

OASENTAG 2024

Für ehrenamtlich Mitarbeitende im Kirchenkreis

(re)  „Land in Sicht“ unter diesem Thema fand am 27. April 2024 der Oasentag für ehrenamtlich Mitarbeitende im Kirchenkreis Mühlhausen statt.

"Mit Spiel und Tanz wurde der Tag eröffnet. Dann feierten wir mit Liedern, Psalmworten, Tanz und der Noahgeschichte eine Andacht.

Im Anschluss stärkten sich alle mit leckerer Pizza, Baguette und Olivenaufstrichen. Die wärmende Sonne genossen wir im wunderschön blühenden Haus der Kirche Garten.

Nach dem Mittagessen gab es Gelegenheit kreativ zu werden. Tauben wurden gefaltet oder ausgeschnitten, Olivenölflaschen wurden verziert und befüllt, Kaleidoskope wurden zusammengebaut.

Mit dem Märchen vom Olivenbaum und der Raupe, Liedern Gottes Segen klang der Oasentag aus.", erzählt uns Susanne Henning.

Weltoffener Unstrut-Hainich-Kreis

Neugründung - sucht Unterstützer

(re) Meldung aus dem Unstrut-Hainich-Kreis. Oleg Sevchenko hat das Bündnis "Weltoffener Unstrut-Hainich-Kreis" ins Leben gerufen. Aktiv in diesem Bündnis sind, neben Pfarrer Marc Pokoj, der zu den Ansprechpartnern gehört, auch andere bekannte Gesichter des Kirchenkreises beteiligt - die Pfarrer Benjamin Themel und Marcus Ebert, die Geschäftsführerin der Kirchengemeinde Mühlhausen Simone Doll, Superintendent Christian Beuchel und der Leiter des Kreiskirchenamtes Micha Hofmann.

Oleg Sevchenko schreibt dazu: "In Sorge um die Demokratie in unserem Land engagieren sich im weltoffenen Unstrut-Hainich-Kreis Organisationen und Menschen aus dem gesamten Kreis: Wir treten ein für einen weltoffenen und vielfältigen Unstrut-Hainich-Kreis. Wir stehen ein für die Achtung der Menschenwürde und der unteilbaren Menschenrechte – dies auch mit Blick auf die historische Verantwortung Deutschlands, insbesondere für die Verbrechen zur Zeit des Nationalsozialismus. Wir setzen uns ein für pluralistische Demokratie und Rechtsstaatlichkeit – auch als Lehre aus den Erfahrungen zweier unterschiedlicher Diktaturen in Deutschland. Wir möchten einen Landkreis, in dem Menschen in ihrer Verschiedenheit akzeptiert und willkommen sind. Wir wünschen uns einen friedlichen und respektvollen Umgang miteinander. Vorurteile, Ausgrenzung und Hass haben in einem weltoffenen und vielfältigen Kreis keinen Platz. Wir treten ein für die Idee der Europäischen Einigung. Sie steht für Frieden, Solidarität und Wohlstand. Davon profitiert der Landkreis in besonderem Maße. Wir laden alle Menschen und Organisationen herzlich ein, sich dem Bündnis anzuschließen, wenn sie diese Auffassungen teilen.

Natürlich ist auch finanzielle Unterstützung hilfreich:

Kirchenkreis Mühlhausen KD Bank eG DE16 3506 0190 1556 0900 13

Mit dem Verwendungszweck Bündnis weltoffener UHK kommen die Spenden unseren Aktivitäten zu Gute.

In Kontakt mit uns, kann man über die E-Mail-Adresse: Weltoffeneruhk@gmail.com treten.

Ansprechpartner*in: Marc Pokoj, Heidi Kunstmann und Thomas Pfeuffer.

Wir freuen uns auf jede und jeden, der sich in unserem Bündnis wiederfindet und freuen uns über jede Unterstützung." 

Oleg Sevchenko

Start des Architekturwettbewerbs für das Zukunftszentrum

Angebot der Kirche

(re) Die Beauftragten der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) für das Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation – Pfarrer Eckart Warner (Kirchenkreis Halle-Saalkreis) und Superintendent Christian Beuchel (Kirchenkreis Mühlhausen) - begrüßen den Start des internationalen Architekturwettbewerbs. „Es ist gut und wichtig, dass der Prozess jetzt an Fahrt gewinnt“, erklärt Christian Beuchel.

In Halle wird ein Ort entstehen, der über Ostdeutschland hinauswirkt. Die Erfahrungen und Leistungen der Menschen aus und in Ostdeutschland werden dort sichtbar gemacht. „Das soll und darf jedoch kein nostalgischer Rückblick werden“, sind sich die beiden Beauftragten der EKM einig. Das Zentrum soll als Forschungs- und Begegnungsstätte die Leistungen der Ostdeutschen nach der Wiedervereinigung würdigen und Bedingungen für künftige Transformationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland und Osteuropa erforschen. „Die Kirchen bieten bei der Gestaltung ihre Mitarbeit an“, unterstreichen die Beauftragten der Landeskirche. Ein konsequenter Schritt, bedenkt man die Rolle der Kirchen in der Wendezeit und die transformativen Prozesse der letzten 35 Jahre in den Kirchen.

„In Halle sollen ganz grundsätzliche Fragen zum Ausdruck kommen sollen, wie: Wie können die Erfahrungen des Miteinanders und der Veränderungsprozesse in den Kirchengemeinden zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen?“, betont Christian Beuchel. Die Schaffung eines öffentlichen Raumes für Kultur und lebendige Diskussionen sei vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen dringend notwendig. „Das Zukunftszentrum soll die Menschen zusammenbringen und den gedanklichen wie kulturellen Austausch zwischen Ost und West anregen – ein Auftrag, den Kirche begleiten und fördern kann“, hebt Eckart Warner hervor.

Dass der Bau dieses Zentrums nachhaltig und klimagerecht umgesetzt werden soll, entspricht den Grundsätzen der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Auch dies ist für die Beauftragten der Landeskirche EKM eine wichtige Entscheidung der Planer.


Hintergrund:

22. April 2024. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen startet als Bauherr die erste Phase des Architekturwettbewerbs zum Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation in Halle (Saale). Arbeitsgemeinschaften aus den Disziplinen Architektur und Landschaftsarchitektur aus der ganzen Welt können sich mit Entwürfen bis 11. Juli 2024 bewerben.

Friedensbank für Langula

Die Kirchengemeinde Langula lädt ein Platz zu nehmen

(re)  Am vergangenen Mittwoch, 17.04.2024, erlebte Langula einen ganz besonderen Tag der Gemeinschaft und des Friedens, als die neue Friedensbank offiziell eingeweiht wurde. Gesponsort durch das Programm “Demokratie leben”, wurde uns die Bank von Marcus Reich vom Landratsamt Unstrut-Hainich übergeben. Als Ehrengast durften wir den Regionalbischof Tobias Schüfer begrüßen, der mit seiner Anwesenheit die Bedeutung dieses Ereignisses unterstrich. Schon am Nachmittag traf sich Herr Schüfer mit Pfarrerin Christiane Apitzsch-Pokoj und den Konfirmanden, um sich darüber auszutauschen, was Jugendliche in der jetzigen Zeit bewegt.

Weiter ging es dann um 18.00 Uhr mit einer bewegenden Friedensandacht in der St. Georg Kirche Langula, welche von Herrn Schüfer gehalten wurde. Begleitet wurde die Andacht von berührender Dudelsackmusik, welche die Herzen der Anwesenden berührte. Anschließend sprach Herr Reich ein paar Worte zu der Friedensbank und es folgte ein herzliches Beisammensein im Gemeinderaum mit den Einwohnern von Langula und Gästen. Die Gemeinde und auch die Gäste kamen mit Herrn Schüfer zu ganz unterschiedlichen Themen ins Gespräch. Bei diesem Gespräch wurden die Verbundenheit und der Zusammenhalt der Gemeinde spürbar.

Die Einweihung der Friedensbank markiert einen wichtigen Schritt in Richtung einer friedvollen und harmonischen Zukunft für Langula. Möge diese Bank ein Ort der Ruhe und des Miteinanders werden, an dem die Bewohner sich treffen, austauschen und gemeinsam für eine bessere Welt einstehen können.

Wir sind stolz auf unsere Gemeinschaft und freuen uns auf viele weitere besondere Momente wie diesen.

Zusammen können wir Großes erreichen und gemeinsam für Frieden und Zusammenhalt in unserer Dorfgemeinschaft einstehen.

Der Gemeindekirchenrat Langula


Foto: v.l.n.r. 2. Reihe: Ortsteilbürgermeister Bodo Dittrich, Sigrid Rollberg, Pfarrerin Apitzsch-Pokoj und Jaqueline Paul

Vorn sitzend von links: Lukas Arnold, Martha Volk, Ortschronist Armin Walther, Regionalbischof Tobias Schüfer

Fotografin: Almut Skatulla

Verabschiedung von Landrat Dr. Werner Henning

Synodale bedanken sich mit Applaus & mehr

(re) Bei der Synodentagung in Mühlhausen wurde am Samstag auch der Eichsfelder Landrat Dr. Werner Henning verabschiedet. Seine Amtszeit endet nach 30 Jahren in diesem Wahljahr. So oft wie möglich nahm er sich die Zeit die Synoden zu besuchen und nimmt großen Anteil am Leben der evangelischen Kirchengemeinden des Eichsfelds. Entsprechend groß waren Dank und Applaus zu seinem beruflichen Abschied. Einen Blumengruß sowie einen handschriftlichen Gutschein bekam Dr. Henning überreicht, über dessen Inhalt er sich sichtlich freute. Ein 30-minütiges privates Orgelkonzert in der Divi-Blasii-Kirche in Mühlhausen und 60 Minuten Orgelunterricht bei Kreiskantor Oliver Stechbart erwarten ihn.

Lebendige Erinnerungskultur in Heiligenstadt

Aktionsgruppe will zusammenbleiben

(re) Heilbad Heiligenstadt. „Die Aktion war ein voller Erfolg und wir waren extrem schnell, haben sogar alle Steine geschafft“, freut sich Gemeindepädagogin Alexandra Kunze. Zwölf Jugendliche haben am Sonntag in Heiligenstadt in ökumenischer Gemeinschaft bei der bundesweiten Sozialaktion des BDKJ (Bund der katholischen Jugend) „72h-Aktion – uns schickt der Himmel“ mitgemacht. Die Gruppe war bunt gemischt. Ursprünglich kam der Wunsch mitzumachen von 3 jungen Frauen aus der evangelischen Jungen Gemeinde Worbis und Heiligenstadt. Seit Februar haben die drei fleißig im Freundeskreis geworben. So wurden letztlich aus dreien 12 – Leinefelder Konfirmanden sowie Jugendliche aus Heiligstadt und Worbis die sich gern, auch politisch, engagieren. Das Ergebnis der Aktion wird sehr positiv bewertet. „Einige Passanten sind mit den Jugendlichen ins Gespräch gekommen, wurden dabei erstmals auf die Steine aufmerksam und gaben den fleißigen Putzteams ein positives Feedback“, erzählt Alexandra Kunze.Unterwegs waren die Jugendlichen mit ihren eigens für diese Aktion gestalteten T-Shirt, gefördert vom Jugendforum Eichsfeld und der ev. Kirchengemeinde Heiligenstadt. So knieten sie gut sichtbar in Kleingruppen verteilt in der Stadt auf dem Boden. Teils war die Reinigung der verschmutzen Steine sehr mühselig. Der Unterschied zu den normalen Pflastersteinen war kaum mehr sichtbar. Mit festen Schwämmen, etwas Wasser, einem Kleks Elsterglanz und festem Schrubben kam aber nach einigen Minuten der goldene Schimmer wieder zum Vorschein.

Unterstützung hatten die Aktiven von Ulrich Fiebelkorn, Gemeindekirchenratsvorsitzender der ev. Gemeinde und im Initiativkreis „Jüdisches Erbe in Heiligenstadt“. Er stellte das nötige Arbeitsequipment bereit, erarbeitete eine Übersicht der Stolpersteine und erzählte den Jugendlichen die Geschichte einiger Personen hinter den Steinen. Nach dem Mittagessen gab es einen regen Austausch zwischen den Teilnehmenden. Aktuelle Stimmungen und Begegnungen im Alltag wurden geteilt, ebenso wie Wahrnehmungen aus den unterschiedlichen Orten und Schulen. „Das bewusste nicht vergessen und aufklären wollen, liegt der Gruppe ehrlich am Herzen. Das hat man gespürt“, blickt die Gemeindepädagogin zurück.

Und so hat die Aktionsgruppe auch beschlossen, dass sie erstmal bestehen bleiben möchte. Man will sich weiterhin treffen, um sich über stattfindende Aktionen auszutauschen oder Ideen umzusetzen. „Gern möchten sie sowas wie heute auch nach der 72-Stunden-Aktion weiterhin zusammen machen“, berichtet Alexandra Kunze.

#72h_thür

KMU 6 – Chancen- oder Problem-Sammlung?

Synodale arbeiten mit der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung

(re) Die neue, sehr umfassende 6. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung, die KMU 6, war das Hauptthema der Synode, des Parlaments des Kirchenkreises Mühlhausen, am Samstag. Sie ist die größte Studie zur aktuellen Lage der Kirche in Deutschland. André Barthel, Präses des Kirchenkreises Bad Frankenhausen-Sondershausen, gibt schon in seinem Grußwort zu bedenken, dass man zwei Perspektiven darauf haben könne. Entweder man sehe 1.000 Probleme oder 1.000 Chancen, um neue Dinge auszuprobieren. „Die EKM lässt uns da viele Möglichkeiten“, bestärkt er die Synodalen mutig voran zu gehen. Die Chancen herausarbeiten konnte man später an fünf Arbeitsstationen. Zunächst erläuterte Oberkirchenrat Christian Fuhrmann die Ergebnisse der KMU. Themen, wie Traditionsverlust, Kirchenbindung, Kirchenaus- und -übertritt, Ökumene, die Bedeutung der Kirchenmusik und der gemeinde-/sozialpädagogischen Arbeit kamen zur Sprache. Manches erschreckte, andere Zahlen überraschten. „Niemand wächst durch Übertritte. Konfessionswechsel findet in Deutschland kaum statt“, erklärte Fuhrmann. Ebenso überraschend war das Studienergebnis, dass moderne und klassische Kirchenmusik gleichermaßen beliebt sind. Grundsätzlich referierte Fuhrmann nicht nur die blanken Ergebnisse, sondern fragte immer wieder: „Überlegen Sie sich, was diese Zahlen mit Ihnen machen, was sie für Sie bedeuten?“

Arbeitsphase

Genau diese Überlegungen flossen in die anschließende Arbeitsphase ein. Dabei ging es beispielsweise um Schlüsselberufe – ist es wirklich nur die Pfarrperson, die für die Kirche steht? Auf der Liste fanden sich später auch Ehrenamtliche und beispielsweise die Berufsgruppen der Kirchenmusik, Gemeindepädagogik, Gemeindesekretärinnen, Religionslehrer oder Vakanzkoordinatoren.

Der Raum mit der Tafel „Religiöse Sozialisation – Perspektiven kirchlichen Umbaus“ stieß auf reges Interesse. Moderiert von Pfarrerin Annemarie Sommer einigte man sich auf die Frage: Was brauchen die Menschen? Das Stichwort Konfirmanden fiel dabei häufiger. Vermutlich angestoßen durch die Ergebnisse der KMU. Diese Zeit stellt sich dort als prägend heraus. Sollte man die Konfi-Zeit stärker in den Fokus nehmen, wie geht es anschließend weiter? Sollten Finanzen dahingehend umstrukturiert werden? Beziehungsarbeit, Menschen Raum geben, Elternhäuser einbeziehen, das veränderte Konsum-Verhalten und die größere Bereitschaft zu zeitlich begrenzter Mitarbeit wurden diskutiert. Ebenso wie die Themen Kirchenmitgliedschaft und Willkommenskultur. Muss beispielsweise der Brief mit der Bitte um den Gemeindebeitrag, der erste Kontakt sein, den jemand Neues mit der Gemeinde hat?

Die dritte Tafel sammelte Punkte zu „Kirchenmitgliedschaft als Herausforderung in einer Welt der Optionen“. Hier stellten sich die Fragen: Vermitteln wir als Kirche und Christen, was die Vorteile einer Mitgliedschaft sind? Tragen wir unsere freien Angebote im gemeinde- und sozialpädagogischen Bereich genug nach außen? Sind Taufen ohne Mitgliedschaft denkbar und machen wir transparent genug, wo hinein Kirchensteuer und Gemeindebeiträge fließen?

„Gottesdienst im Plural“ – unter diesem Thema sammelten sich schnell Punkte rund um das Erleben von Gemeinschaft im und außerhalb des Gottesdienstes. „Leben teilen, auch über den Gottesdienst hinaus“ war eines der Stichworte, Gottesdienstzeiten und das Berühren mit der christlichen Botschaft weitere.

Oberkirchenrat Christian Fuhrmann stellte die Gruppenergebnisse zum Thema „Kirchenmusik als sozialreligiöse Praxis“ selbst vor. Entsprechend der Studienergebnisse zur Bedeutung der Kirchenmusik für die Menschen, kam die Idee zum Ausdruck, die prozentuale Besetzung der Stellen eines Kirchenkreises zu ändern. Angedacht wurde eine 50/50-Struktur – 50% Pfarrpersonen und 50% Kirchenmusiker und Gemeindepädagogen. Dies würde die zweite Gruppe stärken. Die Integration von frei Musizierenden war ein weiterer Ansatz. Hier fänden zum Beispiel Mitarbeitende aus Musikschulen ihren Platz.

Viele Ideen wurden diskutiert. Doch wie sagte Christian Fuhrmann: „Wir können vieles machen, wir müssen es nur tun. Wir müssen Prioritäten setzen.“

 

Bündnispartner "Weltoffenes Thüringen"

Die Synode hat einstimmig votiert

(re) Einstimmig fällten die Synodalen am Samstag den Beschluss für den Beitritt des Kirchenkreises Mühlhausen zum Bündnis „Weltoffenes Thüringen“. Das Parlament des Kirchenkreises folgte damit dem Antrag seines Superintendenten Christian Beuchel. Kurz zuvor hatte Dr. Johannes Bruns, Oberbürgermeister der Stadt Mühlhausen, in seinem Grußwort bereits seine Dankbarkeit für die Überlegungen zu einem Beitritt ausgesprochen.

Kein Wahlkampf - aber klare Worte

Christian Beuchel stellte in seinem Bericht für die Synode klar: „Als Superintendent werde ich mich nicht zu einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten positionieren und auch nicht an Wahlveranstaltungen teilnehmen, obwohl ich einige Einladungen bekommen habe. Inhaltlich werde ich jedoch meine Stimme erheben, wenn menschverachtende, rassistische oder frauenfeindliche, bzw. homophobe Äußerungen gemacht werden.“ 

Er wisse, dass ein immer wieder von gegensätzlichen Auffassungen geprägter Diskurs geführt werde, wie weit sich Kirche als Gemeinde oder Kirchenkreis politisch engagieren solle. „Ich befürchte und erlebe, dass die demokratischen Strukturen derzeit so in Frage gestellt sind, dass wir uns für den Erhalt einsetzen sollten“, erklärt er. Deshalb unterstütze er die Beschlüsse der Landesynode zu den Wahlen und die klaren Aussagen zu Parteien, deren Programme dem christlichen Glauben widersprechen.

Bericht des Superintendenten Christian Beuchel

Kreissynode Frühjahr 2024 Mühlhausen

Verehrte Synodale, hohes Präsidium, Schwestern und Brüder in Christo,

es ist mein erster Bericht vor der Kreissynode für einen Zeitraum, den ich als Superintendent allein verantworte. Die „100 Tage“ sind vorbei und ich habe viel erlebt, vieles kennengelernt und doch ist der Prozess der Einarbeitung noch nicht zu Ende und wird vermutlich nie zu Ende sein.

1. „Wie lieblich sind mir deine Wohnungen Herr Zebaoth…“ und „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet“. So in der Apostelgeschichte - Kennenlernbesuche in den Gemeinden
Wie ich es angekündigt habe, besuchte ich bis auf eine (diesen Besuch verhinderte der Bahnstreik – er ist aber bereits terminiert) alle Pfarrbereiche des Kirchenkreises.
Die Organisation der Begegnung habe ich den Pfarrerinnen und Pfarrern vor Ort überlassen. So kamen ganz unterschiedliche Treffen zustande. Einmal Gespräche nur mit Pfarrerinnen und Pfarrern, ein andermal kamen Mitglieder der Gemeindekirchenräte und die anderen Mitarbeitenden in der Gemeinde dazu oder wir saßen mit einer Gruppe aus der Gemeinde beim Frühstück zusammen. Wir sind zu den Orten und Kirchen gefahren und ich sah viele wunderbare Kirchengebäude und Gemeindehäuser mit Schätzen, die mich beeindruckt und bewegt haben.
Der Sanierungsstand bei der überwiegenden Anzahl der Gebäude ist gut bis sehr gut und überall habe ich engagierte Menschen getroffen, die für ihre Kirche „brennen“. Sicher gibt es immer wieder Notwendigkeiten die alten Bauten zu erhalten, aber ich sehe, dass wir auf einem guten Weg sind. In vielen Gemeinden habe ich von lebendigem Gemeindeleben gehört, mit ökumenischen Kontakten, die im Eichsfeld nicht immer einfach sind.
Manche Gemeinden sind klein geworden, aber mit vielen Ideen, wie Menschen für das Evangelium zu begeistern sind.  Auch, wenn sich manchmal nur wenige Menschen zum Gottesdienst treffen, sind sie wichtig, weil sie Gottes Zuwendung für ihren Heimatort sichtbar machen und die Verbindung im Gebet für die Menschen im Ort zeigen.In der 6. KMU wird deutlich, dass der Gottesdienst einerseits ein „Nischenangebot“ ist, sich anderseits viele Gemeindeglieder andere Formen wünschen. Ich möchte die Gemeinden ermutigen, intensiver anzudenken, ob der sonntägliche 10.00 Uhr-Gottesdienst nach üblicher Agende/ Ablauf noch angemessen ist oder man anderes probieren kann. Hören Sie sich um, es gibt vielfältige gute Modelle. Das „Rad“ muss nicht neu erfunden werden.Vielen Dank für alle Gastfreundschaft, die erleben durfte.

2. Kennenlernen der gesellschaftlichen Strukturen
Mit den Landräten, auch Herrn Landrat Krebs aus dem Wartburgkreis habe ich besucht, habe ich die gesellschaftliche und politische Situation sowie die Erwartungen an Kirche besprochen.
Es gibt die Hoffnung, dass wir für den gesellschaftlichen Zusammenhalt arbeiten und uns gleichzeitig für den Erhalt demokratischer Strukturen einsetzen.
Unsere staatlichen Strukturen sind komplex, Entscheidungen und Umsetzungsprozesse dauern oft zu lange. Eine Bürokratie, die es allen recht machen will und alle Gefahren bedenkt, hat unser Land und damit oft auch unsere Kirche in eine Lähmung geführt.
Aber ich kenne keine andere Staatsform, die für unser Zusammenleben und für uns als Kirche besser wäre, als die parlamentarische Demokratie. 
Ebenso nahm ich an einer Sitzung der Regionale Arbeitsgemeinschaft (RAG) im Eichsfeld teil und habe die Reglungen der Fördermittelbeantragung und die Rahmenbedingungen der Vergabe kennengelernt. Da können wir, denke ich, manchmal offensiver agieren.

3. Jesus sagt laut dem Matthäusevangelium: „Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und weil die Missachtung des Gesetzes überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.“Es ist ein immer wieder von gegensätzlichen Auffassungen geprägter Diskurs, wie weit sich Kirche als Gemeinde oder Kirchenkreis politisch engagieren soll. Ich befürchte und erlebe, dass die demokratischen Strukturen derzeit so in Frage gestellt sind, dass wir uns für den Erhalt einsetzen sollten. Deshalb unterstütze ich die Beschlüsse der Landesynode zu den Wahlen und die klaren Aussagen zu Parteien, deren Programme unserem christlichen Glauben widersprechen. Wir  sind Teil des Bündnisses „weltoffener Unstrut Hainich Kreis“, haben das Banner „Herz statt Hetze“ am Gebäude der Superintendentur angebracht und aus diesem Grund liegt Ihnen auch der Antrag vor, dass der Kirchenkreis Mitglied im Bündnis „weltoffenes Thüringen“ wird. Bei den jetzt in Thüringen anstehende Wahlen werde ich mich als Superintendent nicht zu einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten positionieren und auch nicht an Wahlveranstaltungen teilnehmen, obwohl ich einige Einladungen bekommen habe. Inhaltlich werde ich jedoch meine Stimme erheben, wenn menschverachtende, rassistische oder frauenfeindliche, bzw. homophobe Äußerungen gemacht werden.

4. „Ich ermahne euch aber, Brüder und Schwestern, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr alle mit einer Stimme redet; und lasst keine Spaltungen unter euch sein, sondern haltet aneinander fest in einem Sinn und in einer Meinung.“, schreibt der Apostel Paulus.
Unter dieser Überschrift könnte man den Prozess zum Kirchenkreis Nordthüringen benennen.
Die AG Verwaltung hat sich regelmäßig getroffen und Ziele für die Arbeit eines gemeinsamen Amtes beraten und beschrieben. Die gute Dienstleitung, die das KKA für die Gemeinden anbietet, soll auch in der größeren Struktur erhalten bleiben, so lautet eine der wichtigsten Forderungen. Auch mit der Mitarbeitervertretung haben wir in diesem Zusammenhang gesprochen.
Die AG Stellenplanung hat sich im Januar konstituiert. Zu den Themen, die die AG bedenken will, gehört die Frage nach den Strukturen von Regionen und nach welchen Kriterien sie festzulegen sind. Die nächsten Treffen sind terminlich vereinbart.
Die AG der Präsidien wird sich treffen, um den Weg zur Struktur der Synoden mit dem LKR zu beraten.
Die gemeindepädagogischen Mitarbeitenden haben sich zu einem gemeinsamen Konvent getroffen und kennengelernt. Die Pfarrerinnen, Pfarrer und die Mitarbeitenden in der Kirchenmusik werden sich am 12. Juni zu einem Kennenlerntag treffen.
Eine besondere Aufgabe kommt dem Lenkungsausschuss zu. Er muss dafür sorgen, dass die Prozesse zu einem guten Abschluss kommen und wir vertrauensvoll zusammenarbeiten.  
Zu einer gemeinsamen Sondersynode laden wir am 30. August 24 ein. Auf den Herbstsynoden sollen gleichlautende Beschlüsse zum Zusammengehen gefasst werden.

 

5. Den nächsten Abschnitt könnte ich unter das Jesuswort: „Die Ernte ist groß, der Arbeiter aber sind wenige…“, stellen, aber es stimmt nur teilweise.
Personalia
Seit dem Wechsel von Pfarrerin Pietsch nach Erfurt ist die Pfarrstelle Bad Tennstedt vakant, ebenso wie die Pfarrstellen Treffurt und Großtöpfer. Obwohl alle freien Stellen mehrfach ausgeschrieben wurden, gab es keine Bewerbung oder Interessensbekundung. Wir werden alle Stellen als Entsendungsstellen anmelden.
Durch das Beschäftigungsverbot von Pfarrerin Fellmann in Großvargula und später ihre Elternzeit, ist die Situation im Pfarrdienst in der Region sehr angespannt. Ich danke allen, die mithelfen die Dienste abzudecken. 
In der Pfarrstelle Treffurt haben wir die Vakanzregelung neu geordnet. Frau Pfarrerin Münchow und Frau Pfarrerin Frank sind nun zuständig.
Ich habe gesagt, dass der Satz mit den fehlenden Arbeitern im Weinberg nur teilweise stimmt, denn ich erlebe eine große Gruppe engagierter Menschen im Ehrenamt, die sich einsetzen, mitarbeiten und viele Aufgaben übernehmen, besonders in den Gemeindekirchenräten. Dafür will ich herzlich danken.

 

6. Jesus sagt in der Bergpredigt: „Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? …. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Ein solches Licht in der Welt ist die soziale Arbeit des Kirchenkreises. In der Boje, im Café International, bei Projekten in der Jugendkirche und vor allem in der Schulsozialarbeit. Der Kirchenkreis ist Träger der Schulsozialarbeit im Schulbezirk 1 des Unstrut Hainich Landkreises. Wir sind froh, dass die Verträge ohne Ausschreibung mit den freien Trägern vorgesetzt werden konnten. Sicher wurden die Mittel gekürzt, aber wir können mit den 12 Mitarbeitenden in den Schulen in Mühlhausen eine gute Arbeit leisten.
Ein ähnliches Projekt, das eine große Ausstrahlung hat, ist der Gesprächsladen, der vor wenigen Tagen seit einjähriges Bestehen feierte. Frau Skriewe hat die Arbeit im KKR vorgestellt. Über 300 Kontakte, Gespräche mit Menschen, die kommen und reden wollen, hat es an diesem Ort gegeben.
Nicht vergessen will ich den Erprobungsraum in Bad Langensalza und viele andere Projekte, mit denen wir in die Öffentlichkeit hineinwirken, und die Kindergärten und Evangelischen Schulen.

 

7. "Wie lieblich sind auf den Bergen die Füße des Freudenboten, der da Frieden verkündigt, Gutes predigt, Heil verkündigt,…“  so spricht der Prophet Jesaja über die Freude an seinem Auftrag.
Der Kreiskirchenrat hat mir einen Predigtauftrag für die Gemeinden des Kirchenkreises erteilt.
Ich bin gern unterwegs, um mit den Menschen in den Gemeinden Gottesdienst zu feiern. Natürlich oft in Orten, wo die Pfarrstelle vakant ist, so war ich u.a. in Kutzleben, Ballhausen, Bad Tennstedt, Treffurt, Schnellmannshausen, Dingelstedt, Bad Langensalza. Ich lasse mich gern einladen, aber der Kalender füllt sich…

 

8. „Das volck wird frey werden und Got will allayn der herr darüber sein.“ so Thomas Müntzer in der Fürstenpredigt.

Kirchliche Veranstaltungsplanungen zum Bauernkriegsjubiläum 2025
Wir haben bisher vor allem mit der Stadtkirchengemeinde Mühlhausen ein vielfältiges Programm zusammengestellt.
Ein Höhepunkt wird sicher die Uraufführung des Müntzer-Oratoriums sein, das wir in Auftrag gegeben haben. Es sollen viele Chöre aus unserem Kirchenkreis mitsingen können, so lautet der Kompositionsauftrag.
Daneben werden wir eine Predigtreihe mit bekannten Predigerinnen und Predigern in der Divi Blasii Kirche organisieren,
eine Ausstellung mit Grafiken und Drucken zum Thema Apokalypse, eine Vortragsreihe mit Prof. Kaufmann und eine Tagung der Ev. Akademie Thüringen sind angedacht.
Die ev. Schulen und Kindergärten werden sich beteiligen und zwei Fernsehgottesdienste (ZDF und ARD) sind geplant.
Wir wollen keine historische Darstellung der Geschehnisse im Frühjahr 1525 aufzeigen, sondern immer den Bogen in die Gegenwart schlagen und um zu erkennen, was der Glaube unserer Vorfahren für unsere Gottesbeziehung bedeutet.
Bis Ende September 2024 sollen die Planungen abgeschlossen sein und wir würden uns freuen, wenn auch andere Gemeinden im Kirchenkreis sich mit Veranstaltungen an diesem Jubiläum beteiligen. Denn die Geschehnisse des „Bauernkrieges“ betrafen die ganze Region.

9. "Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen.", so im Korintherbrief und ich betone das allen.  Die Gemeinschaft der Christinnen und Christen in einer sich mehr und mehr säkularisierenden Gesellschaft halte ich für unbedingt notwendig. Deshalb will ich die ökumenischen Kontakte pflegen. Ich konnte ein Grußwort beim Neujahrsempfang der kath. Propstei Eichsfeld in Heiligenstadt halten, mit Bischof Neymeyr sprach ich und stehe im Austausch mit Propst Marcellus Klaus.
 Zu diesem Miteinander gehört die Pflege der Partnerschaft mit dem Kirchenkreis Werra Meißner.
Mit Präses Ritter besuchte ich die dortige Kreissynode in Hessisch Lichtenau, die Leitungsteams treffen sich regelmäßig und ein gemeinsamer Konvent der Mitarbeitenden ist im Herbst geplant.
Ein wichtiger Schwerpunkt des Austausches sind die Erfahrungen aus den Strukturveränderungen, die nicht nur „im Osten“ zu bewältigen sind.
Ebenso habe ich an der Kreissynode des Kirchenkreises Südharz und an der Einführung von Sup. Andreas Schwarze in seine zweite Amtszeit teilgenommen.
Präses Ritter hat uns bei der Synode im Kirchenkreis Bad Frankenhausen vertreten.

 

10. Ich will noch berichten, dass sich der Kreiskirchenrat zu einer dreitägigen Klausurtagung in Gernrode getroffen hat. Die gemeinsame Zeit diente der geistlichen Stärkung und der Festigung des Miteinanders. Ich finde es wichtig, dass wir uns als Leitungsgruppe auch gemeinsam immer wieder erinnern, was der Grund unserer Arbeit ist: das Evangelium von der Zuwendung Gottes.
Herzlich Danke ich allen, die mich bei meinem Dienst unterstützen, den Mitgliedern des Kreiskirchenrates, der Kirchenkreisleitungsrunde, meiner Stellvertretung Annemarie Sommer und Matthias Cyrus, den Referenten und Amtsleiter Micha Hoffmann sowie den Mitarbeiterinnen in meinem Büro Frau Wellendorf und Frau Zengerling.

 

11. Schluss: Bald feiern wir Johannestag. Der Vater Johannes des Täufers singt nach der Geburt seines Sohnes mit Freude und ich zitiere:
„Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes,
durch die uns besuchen wird das aufgehende Licht aus der Höhe,
auf dass es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füß
e auf den Weg des Friedens.“
Vieles was wir im politischen Raum erleben erscheint uns wie ein Sitzen in „Finsternis und Schatten“ – Kriege, Vertreibungen, Ausgrenzungen, Hass und Wut…, oft sind wir ratlos und dann sollten wir auf das Licht aus der Höhe, auf Jesus Christus schauen, dann kommen wir auf den Weg des Friedens.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Stolpersteine putzen in Heiligenstadt

Junge Gemeinde im Einsatz

(re) Heiligenstadt. 12 junge Menschen werden diesen Sonntag in Heiligenstadt Stolpersteine putzen. Die quadratischen im Boden eingelassenen Messingtafeln sollen an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, die in Heilbad Heiligenstadt lebten und wirkten. "Die evangelische Junge Gemeinde im Eichsfeld macht bei der 72-Aktion der kath. Kirche mit und hat auch Freunde motivieren können", erzählt Gemeindepädagogin Alexandra Kunze. Das Anliegen der Jugendlichen ist es, etwas zu tun, das man als Zeichen der Erinnerungskultur erkennt und sich gegen antisemitische und rechtsextreme Ansichten positioniert. "Dafür haben sie extra ein T-Shirt entworfen", freut sich Alexandra Kunze. Am Sonntagvormittag trifft man die Aktiven dann in Kleingruppen in Heiligenstadt. Mit ihren einheitlichen Shirts werden sie gut zu erkennen sein. In der Mittagspause gibt es für alle ein gemeinsames Pizza-Essen. Dabei sein wird dann auch Hans Ulrich Fiebelkorn, der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates. Er erzählt die Geschichten der Menschen, für die diese Steine gesetzt wurden. Stolpersteine, die ab Sonntag in Heiligenstadt frisch geputzt sind und damit wieder ein bisschen auffälliger an die Opfer und die Zeit des Nationalsozialismus erinnern.

 

Hintergrund der 72-Stunden-Aktion des BDJK: 72 Stunden lang engagieren sich junge Menschen für Andere. Die Projekte greifen politische und gesellschaftliche Themen auf, sind lebensweltorientiert und geben dem Glauben „Hand und Fuß“. https://www.bdkj.de/aktionen/72-stunden-aktion 

 

Stolpersteine:

Der Künstler Gunter Demnig wurde bekannt durch die Stolpersteine, die er seit 1996 zur Erinnerung an Opfer in der Zeit des Nationalsozialismus verlegt. Für das Heilbad Heiligenstadt zeigt eine Liste auf Wikipedia die verlegten Stolpersteine.

Liste der Stolpersteine in Heilbad Heiligenstadt – Wikipedia

Ohne Vielfalt ist alles grau - für eine bunte Gesellschaft

Neuer Service der EKM

(re) Es gibt einen neuen Bereich auf der Webseite der EKM. Titel: "Ohne Vielfalt ist alles grau - für eine bunte Gesellschaft." Auf dieser Seite sammelt die EKM Texte und Statements, die für eine Gesellschaft voller Vielfalt plädieren und die sich klar gegen Hass und Hetze positionieren.

Dazu schreibt das Team der Öffentlichkeitsarbeit: "Die EKM setzt sich ein für eine vielfältige, bunte Gesellschaft. Sie stellt sich gegen die Diskriminierung von Menschen anderer Hautfarbe, anderer Religion oder Herkunft und von Menschen, die nicht einer sogenannten „Norm“ entsprechen. Nach dem christlichen Menschenbild haben ausnahmslos alle Menschen ihre Würde. Daraus folgt der Einsatz für Schwächere, für Weltoffenheit statt Nationalismus, für Menschlichkeit statt Fremdenhass, für Lösungen statt Angstmacherei. Die Positionen extremer Parteien wie die der AfD, des III. Weges oder der Partei Heimat kann die EKM deshalb nicht akzeptieren."

Hier EKMD | Ohne Vielfalt ist alles grau - für eine bunte Gesellschaft finden Sie Hintergrundwissen, Studien, Download-Material sowie Banner und Spiele, die man ausleihen oder kaufen kann. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation hat die Landeskirche gemeinsam mit der Diakonie Mitteldeutschland neue Grafiken, Banner und Plakate entwickeln lassen mit dem Aufdruck „Herz statt Hetze“ und „Unser Kreuz hat keine Haken“. EKMD | Material für die Öffentlichkeitsarbeit

Dort finden Sie auch das Wort zur Wahl, beschlossen vom Landeskirchenrat im Februar 2024 zum Download als A5-Plakat EKMD | Fotos und Grafiken | Wort zur Wahl | A5-Format

Konzertflyer 2024 - Mühlhausen

Gehen Sie auf musikalische Entdeckungsreise

(re) Der Konzertflyer 2024 liegt inzwischen an vielen öffentlichen Geschäften und Orten in Mühlhausen aus.

Die diesjährige Konzertreihe bietet ein vielfältiges Angebot von klassischen Chor- und Orgelkonzerten, aber auch Besonderheiten wie die live improvisierte Orgelmusik zu einem Hitchcock-Film oder die Filmmusik von "Herr der Ringe" für Posaune und Orgel.

Den Höhepunkt bildet sicherlich die Aufführung des großen Oratoriums "Paulus" von Felix Mendelssohn-Bartholdy am Sonntag, 17.11. um 19:00 Uhr in der St. Josefkirche Mühlhausen mit den Bachchören Mühlhausen und Gotha, Solisten und großem Orchester.

Herzliche Einladung zu der einen oder anderen Veranstaltung, wir freuen uns, Sie begrüßen zu dürfen.

Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte auch der Homepage Bach in Mühlhausen

Kreiskantor
Oliver Stechbart

Kirchenparlament tagt in Mühlhausen

Fokus auf Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung

(re) Mühlhausen. Das Parlament des Kirchenkreises Mühlhausen, die Synode, trifft sich am 20. April zu seiner Frühjahrstagung. Beginn ist um 9 Uhr mit einer Andacht in der Annenkapelle im Haus der Kirche, Kristanplatz 1, 99974 Mühlhausen. Auf der Tagesordnung steht neben dem Bericht des Superintendenten Christian Beuchel und der Jahresrechnung 2023 das Schwerpunktthema: Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU) der Evangelischen Kirche in Deutschland. Oberkirchenrat Christian Fuhrmann konnte gewonnen werden, um diese Studie vorzustellen. „Die KMU liefert spannende Erkenntnisse rund um die Themen Kirchenmitgliedschaft und Religion und kann vor allem für den Fusionsprozess unseres Kirchenkreises sehr aufschlussreich sein“, schreibt Jens Ritter, Präses der Kreissynode, in der Einladung. Unter dem Titel „Wie hältst du’s mit der Kirche?“ sind Kirche, Glaube und Religion in Deutschland erforscht worden. Dabei gibt die Untersuchung Antworten auf die Frage, welche Bedeutung Menschen heute der Kirche in der Gesellschaft beimessen.

 

Hintergrund:

Seit 1972 liefert die Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung – kurz KMU – alle zehn Jahre spannende Erkenntnisse rund um die Themen Kirchenmitgliedschaft und Religion. 2023 erschien die sechste Ausgabe der KMU – mit einigen neuen Schwerpunkten, zahlreichen Analysen und Erkenntnissen für die Zukunft.

Fragen des Klimaschutzes und der politischen Haltung, etwa zur Aufnahme Geflüchteter oder zur Demokratie, sind neu hinzugekommen.

Hier werden erste Ergebnisse der Studie vorgestellt:

Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung 2023 - KMU 6 (ekd.de)

Der Gesprächsladen feiert seinen 1. Geburtstag

Mit hohem medialen Interesse

(re) Einen Beitrag für den MDR-Funk hat die Journalistin Claudia Götze verfasst, er lief gleich mehrfach auf MDR Aktuell und auf MDR Kultur. Hier finden Sie ihn - nur einen Klick entfernt.

Gesprächsladen in Mühlhausen - | MDR.DE

Auch der Journalist Olaf Nenninger war bei Pfarrerin Skriewe und hat für das MDR Thüringen Journal gefilmt. Am 04.04.2024 lief der Beitrag bei Minute 9.33 - er ist noch bis zum 01.102024 abrufbar.

Und auch die Journalistin Claudia Bachmann von der Thüringer Allgemeinen hat Pfr.in Skriewe zum "Geschäfts-Jubiläum" besucht. Gesprächsladen mitten in Mühlhausen: „Wir halten die Sorgen miteinander aus.“ (thueringer-allgemeine.de)

Ihren Artikel fanden Sie auch in der TLZ Gesprächsladen mitten in Mühlhausen: „Wir halten die Sorgen miteinander aus.“ (tlz.de)

Vielen herzlichen Dank an die Journalistinnen und Journalisten für Ihre Beiträge - sie sind ein schönes Geburtstagsgeschenk für den Gesprächsladen und Pfarrerin Skriewe.

 

Letztes Detail endlich ergänzt

Bothenheilingen feierte ein ganz besonderes Osterfest

(re) Bothenheilingen. Ein letztes kleines Detail fehlte noch am Altar in Bothenheilingen. Eingeweiht - „in Betrieb“ genommen - hatte man ihn nach seiner Restauration voller Freude bereits 2022. Lange genug hatten, Planung, Umsetzung und Fertigstellung gedauert. Seither erstrahlt er in frischem Gold und Weiß. Einzig das Altarparament, der Behang, war ergraut, löchrig und verschlissen. „Das war nicht mehr stimmig“, erklärt Pfarrerin Annemarie Sommer. „Nur wenige erinnern sich überhaupt, dass mal etwas anderes dort hing“, weiß die Pfarrerin. Hinzukommt, dass der Behang am Pult in Grün gehalten war und nicht wirklich dazu passte. „Nun ist wirklich der allerletzte Schritt abgeschlossen“, freut sich Annemarie Sommer. Damit es ein schönes Ganzes ergibt, wurde Webermeisterin Martina Fenner-Fellmann beauftragt. Sie besuchte Bothenheilingen, ließ sich von Raum und Geschichte der Kirche inspirieren und erarbeitete verschiedene Entwürfe – eigens für Bothenheilingen. Die Wahl der Kirchengemeinde fiel schließlich auf ein schlichtes Motiv mit einem Kreis. „Der Kreis, als Symbol für die stetige Wiederkehr von Geburt, Leben und Tod sowie Werden, Wachsen und Vergehen in der Natur“, erläutert die Künstlerin. Diese ständige Wiederholung immer und überall vollziehe sich in jedem Einzelnen von uns und um uns herum in jedem Moment, ein Leben lang und darüber hinaus. Es folgte monatelange Handarbeit, das Färben von Fäden und viel Handwerkskunst am Webstuhl. Nun freut sich die Kirchengemeinde Bothenheilingen, dass ihr neues Ganzjahresparament den Altar und zusätzlich das Pult als Gesamtbild vervollständigen. Alle liturgischen Farben des Kirchenjahres - Violett, Weiß, Rot und Grün finden sich auf ihm. Es ist eine Anschaffung mindestens für die nächsten Jahrzehnte. „Dank der finanziellen Unterstützung durch den Kirchenkreis, die Sparkassenstiftung und Eigenmittel der Kirchengemeinde konnten die Kosten von 6.640 Euro gestemmt werden“, ist Pfarrerin Sommer dankbar.  Viele fleißige Hände haben noch letzte Verschönerungsmaßnahmen an Altartisch und Pult vorgenommen, sodass am Ostersonntag das Gesamtergebnis im Gottesdienst bestaunt werden konnte. Die Künstlerin stand zum Gespräch bereit und hat Fragen rund um den Herstellungsprozess dieses Einzelstückes beantwortet.  Martina Fenner-Fellmann war begeistert, wie gut sich die Paramente in die Kirche fügen.

Sommerzeit - Gemeindefestzeit

Divi Blasii - 23. Juni

Sonntag, 23.06., ab 14:00 Uhr, Divi Blasii/Haus der Kirche

GEMEINDEFEST

14 Uhr – Festgottesdienst Divi Blasii

15 Uhr – Kaffeekränzchen

16 Uhr – Konzert mit: „Par-ci, Par-la" – Erfurt

Musik von Bach bis Tango und Klezmer für Akkordeon, Klarinette, Trompete und Kontrabass

Eintritt frei!

Tipp für Herr der Ringe-Fans

Posaune & Orgel

Wann? Sonntag, 02.06., 15:00 Uhr

Wo? Kirche Divi Blasii in Mühlhausen, Untermarkt, 99974 Mühlhausen

Was? Posaune & Orgel

„Herr der Ringe“ im Konzert

Mit: Hubertus Schmidt (Erfurt) - Posaune - und Oliver Stechbart an der Orgel

Eintritt frei!

Neues Seelsorge-Team übernimmt Vakanzvertretung

Treffurt

Treffurt. Ab 15. März 2024 wird die Vakanzvertretung der Pfarrstelle Treffurt neu geregelt. Ernest Goldhahn hatte die Seelsorge im September 2023 übernommen. Superintendent Christian Beuchel bedankt sich herzlich bei ihm für diesen Dienst. Die ordinierte Gemeindepädagogin Sabine Münchow und Pfarrerin Silvia Frank übernehmen den Vertretungsdienst ab sofort. Pfarrerin Frank ist diesem Team zuständig für die Koordination der Beerdigungsmeldung.

Wie kann man mit den beiden in Kontakt kommen? Sabine Münchow ist auf der Pfarrstelle Wahlhausen tätig. Tel. (03 60 87) 97 56 25, E-Mail: wahlhausen(at)kirchenkreis-muehlhausen.de

Pfarrerin Silvia Frank ist Seelsorgerin im Pfarrbereich Großburschla. Ihre Kontaktdaten: Tel. (03 69 23) 8 82 85, E-Mail: grossburschla(at)kirchenkreis-muehlhausen.de

Im Gemeindebüro erreichen Sie wie gewohnt, Frau Sigrid Köth, Kirchplatz 5 / Tel. 036923/80359, E-Mail: Ev-Kirche-Treffurt(at)gmx.de

Neue Stimme für den Kirchenkreis Mühlhausen

Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit

Mühlhausen. „Guten Morgen, ich bin die Neue“, lächelt Regina Englert die Mitarbeiterinnen im Mühlhäuser Supturbüro an. Medienvertretern und den Mitgliedern der Mühlhäuser Kreissynode ist ihr Name bereits ein Begriff. Auch den Lesern der Mitteldeutschen Kirchenzeitung wird er geläufig sein. „Wir freuen uns sehr, dass wir Regina Englert als Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Mühlhausen gewinnen konnten“, kommentiert Superintendent Christian Beuchel.

Bislang ist Regina Englert ausschließlich die Pressesprecherin des Kirchenkreises Südharz. Dort hat sie die Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur crossmedialen Präsenz der Südharzer aufgebaut. Dieses Standbein wird bleiben. Die beiden Kirchenkreise teilen sich zukünftig ihre Stelle zu je 50%. Es gibt viel zu tun. Das zu bearbeitende Territorium ist groß. „Mit einem potentiellen Kirchenkreis Nordthüringen vor Augen ist das eine doppelt so spannende Herausforderung für mich“, blickt sie voraus. Organisation und das Erkennen von Synergieeffekten seien hier gefragt.

Für ihre Aufgaben im Kirchenkreis Mühlhausen wird sie Unterstützung durch einen geplanten Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit erhalten. Dort sollen die anstehenden Themen miteinander abgesprochen werden. Ein erster Schritt betrifft die Homepage, die dringend einer Erneuerung bedarf. Sie soll nicht nur übersichtlicher werden, sondern den Gemeinden auch mehr Service bieten und praktikabel sein.

Obenauf liegt auch das Müntzer-Jahr 2025. „Doch ich habe nicht nur dieses Großevent auf dem Schirm“, erklärt Englert ihren Blick auf die neue Dienststelle. Der Kirchenkreis habe viele aktive Gemeinden, hier geschehe sehr viel gute und kreative Arbeit, die möchte sie gern nach außen tragen.

Die diplomierte Medienpädagogin absolvierte ihr Studium in Köln und Bonn, arbeitete anschließend als Journalistin für englischsprachige Medien. Vor ihrem Wechsel ins Thüringische 1999 lebte sie mit ihrer Familie zwei Jahre in Rumänien, wo sie Kindern Deutsch-Unterricht erteilte. Nach dem Umzug war die heute 59-jährige Kölnerin freiberuflich tätig. Seit 2015 ist sie die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Südharz und leitete zudem bis zur Aufnahme ihrer Arbeit im Kirchenkeis Mühlhausen ein Pfarrbüro. Seit 25 Jahren ist sie in der Nähe von Bleicherode Zuhause. Das spiegelt sich an vielen Stellen auch in ihrem ehrenamtlichen Engagement wider. „Ich habe den Vorteil, dass ich weiß, was Gemeindeleben bedeutet. Ich kenne den Blick von der Basis aus, als Mitglied des Südharzer Kreiskirchenrates aber auch den Blick auf das Ganze, wenn es beispielsweise um die Fusionsgespräche der Kirchenkreise geht“, verdeutlicht sie ihre Herangehensweise. Zuhören, schauen was ist, nachfragen, Menschen mit ins Boot holen – das präge ihren Arbeitsstil. Eine wichtige Basis, um sich auch in diesem neuen Kirchenkreis effizient einzuarbeiten

Zirkusfamilienwochenende im Evangelischen Kirchenkreis Mühlhausen

Bunte Tücher, rote Nasen, lustige Kostüme

unter folgendem Link können Sie den Artikel lesen: Zeitungsartikel

JuLeiCa Ausbildung 2023

Jugendleiter/innen-Ausbildung des Kirchenkreises Mühlhausen
für ehrenamtliche Mitarbeiter/innen in der Jugendarbeit

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer: Flyer

Fördermittelprogramme

Hinweise zur Leader-Förderung für die Sonnenkirche in Neunheilingen - 4. Bauabschnitt, können Sie hier entnehmen:

Leader-Förderung

Hinweise zur Leader-Förderung für die Sonnenkirche in Neunheilingen können Sie hier entnehmen:

Leader-Förderung

Hinweise zur Förderung der Dorferneuerung und Dorfentwicklung für das Pfarrhaus in Kirchheilingen können Sie hier entnehmen:

Förderung

Hinweise zur Förderung der Dorferneuerung und Dorfentwicklung für das Pfarrhaus in Sundhausen können Sie hier entnehmen:

Förderung

Kirchliche Waldgemeinschaft

Nähere Informationen zur Kirchlichen Waldgemeinschaft können Sie hier entnehmen: Infos

Aktuelles

Neue Stimme für den Kirchenkreis Mühlhausen - Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit

Mühlhausen. „Guten Morgen, ich bin die Neue“, lächelt Regina Englert die Mitarbeiterinnen im Mühlhäuser Supturbüro an. Medienvertretern und den Mitgliedern der Mühlhäuser Kreissynode ist ihr Name bereits ein Begriff. Auch den Lesern der Mitteldeutschen Kirchenzeitung wird er geläufig sein. „Wir freuen uns sehr, dass wir Regina Englert als Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Mühlhausen gewinnen konnten“, kommentiert Superintendent Christian Beuchel.

Bislang ist Regina Englert ausschließlich die Pressesprecherin des Kirchenkreises Südharz. Dort hat sie die Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur crossmedialen Präsenz der Südharzer aufgebaut. Dieses Standbein wird bleiben. Die beiden Kirchenkreise teilen sich zukünftig ihre Stelle zu je 50%. Es gibt viel zu tun. Das zu bearbeitende Territorium ist groß. „Mit einem potentiellen Kirchenkreis Nordthüringen vor Augen ist das eine doppelt so spannende Herausforderung für mich“, blickt sie voraus. Organisation und das Erkennen von Synergieeffekten seien hier gefragt.

Für ihre Aufgaben im Kirchenkreis Mühlhausen wird sie Unterstützung durch einen geplanten Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit erhalten. Dort sollen die anstehenden Themen miteinander abgesprochen werden. Ein erster Schritt betrifft die Homepage, die dringend einer Erneuerung bedarf. Sie soll nicht nur übersichtlicher werden, sondern den Gemeinden auch mehr Service bieten und praktikabel sein.

Obenauf liegt auch das Müntzer-Jahr 2025. „Doch ich habe nicht nur dieses Großevent auf dem Schirm“, erklärt Englert ihren Blick auf die neue Dienststelle. Der Kirchenkreis habe viele aktive Gemeinden, hier geschehe sehr viel gute und kreative Arbeit, die möchte sie gern nach außen tragen.

Die diplomierte Medienpädagogin absolvierte ihr Studium in Köln und Bonn, arbeitete anschließend als Journalistin für englischsprachige Medien. Vor ihrem Wechsel ins Thüringische 1999 lebte sie mit ihrer Familie zwei Jahre in Rumänien, wo sie Kindern Deutsch-Unterricht erteilte. Nach dem Umzug war die heute 59-jährige Kölnerin freiberuflich tätig. Seit 2015 ist sie die Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis Südharz und leitete zudem bis vor wenigen Tagen ein Pfarrbüro. Seit 25 Jahren ist sie in der Nähe von Bleicherode Zuhause. Das spiegelt sich an vielen Stellen auch in ihrem ehrenamtlichen Engagement wider. „Ich habe den Vorteil, dass ich weiß, was Gemeindeleben bedeutet. Ich kenne den Blick von der Basis aus, als Mitglied des Südharzer Kreiskirchenrates aber auch den Blick auf das Ganze, wenn es beispielsweise um die Fusionsgespräche der Kirchenkreise geht“, verdeutlicht sie ihre Herangehensweise. Zuhören, schauen was ist, nachfragen, Menschen mit ins Boot holen – das präge ihren Arbeitsstil. Eine wichtige Basis, um sich auch in diesem neuen Kirchenkreis effizient einzuarbeiten

Evangelischer Kirchenkreis Mühlhausen

Bei der Marienkirche 9
99974 Mühlhausen/Thüringen

Kontakt

Tel.: 03601 812901
Fax:  03601 837927
    
E-Mail: info@kirchenkreis-muehlhausen.de
Internet: www.kirchenkreis-muehlhausen.de

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